Kirchengemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frauen zu Burg

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         „Aktion Noteingang"

In vielen Städten Deutschlands gibt es sie, die „Aktion Noteingang". An Geschäften, Kirchen und öffentlichen Gebäuden findet man ein Schild, dass in Not geratenen Menschen signalisiert: Hier bist du willkommen, hier findest du Schutz und Sicherheit. Auslöser dieser Aktion waren Gewalttaten gegen Migranten und Migrantinnen, die von rechten Schlägern verfolgt wurden und oft keinen Schutz, keine Hilfe erfuhren. Der Runde Tisch in Burg, ein  Zusammenschluss von Kirchengemeinden, Parteien, Vereinen, Schulen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens will diese Aktion auch in Burg ins Leben rufen. Damit soll ein Zeichen zivilgesellschaftlicher Solidarität gesetzt werden: Menschen in Not, wer immer sie sind, was auch immer sie bedroht, haben hier die Möglichkeit einzutreten und Unterstützung zu erfahren. Unterstützt wird diese Aktion besonders von der Polizei und dem Kreiskrankenhaus, die schnelle und unbürokratische Hilfe nicht nur zusagen, sondern auch leisten werden. So soll in Burg ein Zeichen gesetzt werden, dass Hass und Gewalt unter uns keinen Platz haben. Mitglieder des Runden Tisches werden im März und April Händler und Gewerbetreibende besuchen, die Aktion vorstellen und um ein Mitwirken werben. Im Mai sollen dann die Aufkleber mit dem Symbol „Aktion Noteingang" an den mitwirkenden Einrichtungen angebracht werden.

 

Dienstag, den 13.07. Start der Aktion „NOTEINGANG“ in Burg
Liebe Gemeindemitglieder, 
 

ich möchte auf diesem Wege noch etwas von meiner Arbeit in der Gemeinde berichten. „Aktion Noteingang“ und „Runder Tisch gegen Rechts - Für Toleranz und Menschlichkeit“ - sind die Aufgaben, die ich in Trägerschaft der Gemeinde auf- und ausbauen soll. Wie vielleicht einige von Ihnen mitbekommen haben,
schließen sich immer mehr Institutionen und Geschäfte der Aktion Noteingang in Burg an. Bereits angeschlossen haben sich Schmidt´s Krempelstube, die Stadt Burg, das MEDIGREIF-Krankenhaus, das DRK, die Burger Wohnungsbaugesellschaften, das Diakonischen Werk, die Sparkasse Jerichower Land, das
Soziokulturelle Zentrum Burg, die Kompetenzagentur JL, der Evangelische Kirchenkreis Elbe Fläming, der DGB, die LINKE und die SPD, sowie Vertreter der Kirchengemeinden. Das soll noch nicht das Ende der Aktion sein, sondern erst der Anfang. Unser Ziel ist es, so viele Beteiligte wie möglich für die Aktion zu begeistern. So viele Aufkleber wie möglich sind ein Zeichen gegen die Schmierereien der Nazis und auch ein Zeichen an die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger - ihr braucht hier in Burg keine Angst zu haben-. Daran werden wir auch in Zukunft weiterarbeiten. Soviel als kleiner vorzeitiger Abschlussbericht von mir.


Mit freundlichen Grüßen
Fabian Borghardt

 

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